Cetovimutti

Der Buddha sagte: „So wie der weite Ozean nur einen einzigen Geschmack hat, den Geschmack des Salzes, so hat auch meine Lehre nur einen einzigen Geschmack: den Geschmack der Befreiung (vimutti).“ AN 8.19 Das Gleichnis vom Ozean.

Befreiung heißt, frei zu werden von allen geistigen Verunreinigungen. Die geistigen Verunreinigungen wurzeln in Verlangen (lobha), Abneigung (dosa) und Verblendung (moha). Diese Wurzeln nähren auch Geisteszustände wie Neid, Eifersucht, Geiz, Selbstvorwürfe, falsche Sicht eines 'Ich', Machtstreben, Stolz, Überheblichkeit, sowie Minderwertigkeitsgefühle. Diese geistigen Verunreinigungen bringen nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung unangenehme Erfahrungen in der Zukunft.
Die Befreiung kann zeitweise erreicht werden in heilsamen Zuständen tiefer Konzentration oder endgültig mit dem letztendlichen Erwachen (Arahatschaft). [Weiter lesen]
 

Das Anliegen des Projekts 'cetovimutti' ist es, die authentische Buddhalehre im Westen zu verankern. Das bedeutet, daß wir den Pālikanon, die ursprünglichen Lehren des Buddha, gut kennen müssen und entsprechend praktizieren. Nur so können wir das Ziel der Buddhalehre, die Geistesbefreiung durch Weisheit, erreichen. Der Buddha hat nur ein Ziel gelehrt und das ist Nibbāna, das Ende des Verlangens, der Abneigung und der Verblendung, denn Verlangen, Abneigung und Verblendung haben Leiden zur Folge. Die Buddhalehre zeigt einen Weg der endgültigen Überwindung jeglichen Leidens.

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