Tod und Sterben aus theravāda-buddhistischer Sicht

 Licht im Dunkel Cetovimutti Christina Garbe

 

 

 

 

1. Warum sollten wir uns mit dem Thema Tod beschäftigen?

Tod ist etwas, was wir immer wieder erfahren, als kleine Tode von Dingen, die zu Ende gehen oder als Tod von Lebewesen in unserer Umgebung. Auch unser eigener Tod wird sicher irgendwann kommen.
Viele Menschen sind emotional verwickelt in dieses Thema, und es ruft sehr unangenehme Geisteszustände hervor. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, damit umzugehen. Dadurch wird dieses Thema oft verdrängt. Indem man es verdrängt, sind die Probleme, die dieses Thema im eigenen Bewußtsein hervorruft, jedoch nicht gelöst. Da wir alle irgendwann einmal sterben werden, ist es sinnvoll, sich mit diesem Thema bewußt zu beschäftigen, anstatt es zu verdrängen.
Tod ist eine Wirklichkeit im Leben, sowohl der eigene Tod, als auch der anderer Wesen. Wenn man Dinge verdrängt, die real existieren, entstehen oft diffuse Ängste. Deshalb ist es viel hilfreicher und zufriedenstellender, sich mit diesem Thema bewußt zu beschäftigen.
Da der Tod ein wichtiger Moment im Bewußtseinsstrom eines Wesens ist, ist es um so notwendiger, dieses Thema während des Lebens bewußt anzuschauen.
Um unser Leben besser zu verstehen, ist es hilfreich, sich mit Tod auseinanderzusetzen. Auch um Existenz im Allgemeinen zu verstehen, ist es unumgänglich, sich mit Tod und Sterben zu beschäftigen.
 
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